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Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO)

Kontaktdaten
Adresse:
Georgenkirchstraße 69, Friedrichshain, Deutschland, 10249 Berlin – Friedrichshain
Ansprechpartner/in: Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für den interreligiösen Dialog (EKBO)
Telefon: 030/243 44 167
E-Mail-Adresse: a.goetze@bmw.ekbo.de
Beschreibung:

Projekt / Organisation

Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO)

Träger

Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO)

Formate: was wir machen

Interreligiöse Begegnungen, Fortbildungen für Lehrkräfte und Menschen in Leitungsverantwortung, Vortragsabende, Pilgerwege, Studienreisen, Seelsorge für einzelne, Beratungen für Schulen und andere Institutionen, jüdisch-christlicher Dialog, christlich-islamischer Dialog, christlich-buddhistischer Dialog, religionspolitische Dialoge, Bereitstellung von Studienmaterialien zum Dialog und zu Weltanschauungsfragen u. a.

Beispiele:

* „Unterwegs an Orten des Gebets“ – eine dreiteilige interreligiöse Entdeckungsreise zu Synagoge, Kirche und Moschee
* „Brennpunkt Religion“ – einmal im Monat die Vortragsreihe in der Urania
* christlich-islamisches Gesprächsforum für Lehrkräfte
* interreligiöses Fußballspiel Pfarrer – Imame
* Studien- und Begegnungsreisen z. B. in den Nahen und Mittleren Osten
* interkulturelle und interreligiöse Spiritualität im Kloster Lehnin
* christlich-buddhistisches Gesprächsforum
* Lehrveranstaltungen an der Humboldt-Universität zu Berlin
* interreligiöse Stadtteilerkundungen Themen: Judentum, Islam, ostasiatische Religionen, Säkularismus, Fundamentalismus, Religion und Gewalt, Jugendarbeit und Gewaltprävention, Arbeit mit Geflüchteten, Nah-Ost-Konflikt, Religion und Staat etc.

Wann wir uns treffen…

Unterschiedlich je nach Veranstaltungsformat …

Wie kann man mitmachen…

Informationen zu den Veranstaltungen, Fortbildungen, Studienreisen und anderen Angeboten gibt es über den interreligiösen NEWS-Verteiler (bitte bei A. Goetze anmelden) oder über die Homepage. Dort gibt es auch vielfältige Themenangebote/ Module, zu denen Referentinnen und Referenten aus dem „Landeskirchlichen Arbeitskreis Christen und Juden“ (LAK) sowie aus dem „Islamarbeitskreis der EKBO“ eingeladen werden können.

Wo…

In allen Stadtteilen Berlins und an verschiedenen Orten in Brandenburg, in der schlesischen Oberlausitz und in Sachsen-Anhalt

Wer wir sind und was wir machen…

Die Evangelische Kirche ist Vorreiterin im interkulturellen und interreligiösen Dialog und ist daher in fast allen Dialoginitiativen aktiv von Anfang an beteiligt. Das Arbeitsfeld des interreligiösen Dialogs ist im Berliner Missionswerk, dem Ökumenischen Zentrum der EKBO angesiedelt. Zu den Hauptaufgaben gehören:
Begegnungen zwischen Christen, Juden, Muslimen und auch Buddhisten, Hindus, Baha´is und anderen zu fördern, damit Glaubende verschiedener Religionen einander besser verstehen, respektvoller zusammenleben und gemeinsam für Gerechtigkeit und Frieden eintreten,
theologische, spirituelle und religiöse Grundsatzfragen erörtern und Impulse zur Weiterarbeit bereitstellen,
Kontakte zu politischen und gesellschaftlichen Gruppen in Fragen des interkulturellen und interreligiösen Dialogs pflegen,
Beratung, Begleitung und Fortbildung von Multiplikatoren, von Gruppen und Einrichtungen wie z. B. Kitas, Schulen und Familienbildungsstätten bei Fragen, die sich aus dem Zusammenleben mit Menschen anderer Religionen ergeben,
Entwicklung, Begleitung und Förderung von Dialogprojekten und Dialoginitiativen.
Der Dialog in einer pluralen Gesellschaft wird selbst zum Ort eigener Selbstfindung und Selbstvergewisserung: eine Chance, zu einem vertieften Verständnis des eigenen Glaubens im Angesicht der anderen zu kommen. Dabei gilt es, den Andersgläubigen in guter Nachbarschaft begegnen (Konvivenz), den anderen als Gesprächspartner hören (Dialog), selbst Rechenschaft geben zu können vom eigenen Glauben (Zeugnis) und religiöse Fehlformen in eigener und fremder Religion aufdecken zu können (Unterscheidung).

Wir möchten…

- Räume der Begegnung von Menschen mit unterschiedlichem religiösen und kulturellen Hintergrund eröffnen
- vertiefen, was es bedeutet, im Angesicht der Anderen seinen eigenen Glauben zu bekennen und respektvoll ins Gespräch zu bringen
- Grundkenntnisse und Hintergrundinformationen zu anderen Religionsgemeinschaften und Weltanschauungen ermöglichen
- mit Klugheit, Liebe und Hochachtung die Fähigkeit vermitteln, Vielfalt im Eigenen und bei anderen positiv werten zu können.
- eine selbstbewusste und zugleich einladende spirituelle Haltung fördern